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Anatolischer Hirtenhund

1. Aussehen

Der Anatolier ist hart gebaut, um einen harten Job zu machen. Er ist ein großer, kräftiger, robuster Hund, der sowohl über große Beweglichkeit als auch Ausdauer verfügt. Der Anatolier hat gute Knochen und einen großen Kopf sowie einen kraftvollen, geschmeidigen und flüssigen Gang. Das Fell dieser Rasse besteht aus einer dicken Unterwolle und einem Deckhaar, das von kurz (ca. 1 Zoll) bis rau (ca. 4 Zoll) reicht und um den Hals und die Mähne herum etwas länger ist. Der Ausdruck ist intelligent, und der allgemeine Eindruck ist der eines kühnen, aber ruhigen Beschützers.

2. Geschichte

Der Anatolische Hirtenhund ist eine alte Hüterrasse mit einer langen Arbeitsgeschichte. Die Wurzeln dieses Hundes liegen wahrscheinlich im Tibetischen Mastiff und den römischen Mollosianischen Kriegshunden, die vor mehr als 4.000 Jahren in die Türkei kamen. Hier erwiesen sie sich als unentbehrliche Verteidiger des Viehbestandes gegen furchterregende Raubtiere, darunter Wölfe und Bären. Sie begleiteten die nomadischen Hirten und verbreiteten sich über eine große geografische Region, was die große Variation des anatolischen Hundes in Größe, Fellart und Farbe erklärt. Einige Eigenschaften, die bei der gesamten Rasse konstant geblieben sind, sind jedoch Loyalität, Unabhängigkeit und Widerstandsfähigkeit.
Der Name Hirtenhund ist eine Fehlbezeichnung, da die Rasse nie als Hütehund eingesetzt wurde.
3. Charakter/Wesen
Der Anatolier ist ein ernsthafter Hund, der sich seiner Familie und seiner Aufgabe als Beschützer der Familie widmet. Gleichzeitig ist der Anatolier entspannt und gelassen, nie auf der Suche nach Ärger. Fremden gegenüber sind sie misstrauisch und territorial. Obwohl sie gut mit Kindern umgehen können, sind sie möglicherweise nicht verspielt genug, um die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Als ernsthafter Wachhund neigt dieser Hund dazu, viel zu bellen, wenn sein Verdacht geweckt wird.


4. Pflege

Der Anatolier wurde für die Arbeit im Freien gezüchtet und hat ein dickes Unterfell, das ihn vor den Elementen schützt. Einige Anatolier haben ein langes Deckhaar, aber bei den meisten ist es recht kurz, und ein kurzes Bürsten einmal pro Woche sorgt dafür, dass es gut aussieht. Beachten Sie jedoch, dass der Anatolier seine Unterwolle zweimal im Jahr abwirft. Während der Fellwechselzeit muss er alle paar Tage gründlich ausgebürstet werden, um die toten Haare mit einer Bürste mit kurzen Borsten und möglicherweise auch einem Kamm zu entfernen. Wie bei allen Rassen sollten auch beim Anatolier die Nägel regelmäßig getrimmt werden.

5. Ernährung

Der Anatolische Hirtenhund sollte mit einem hochwertigen Hundefutter gut zurechtkommen, egal ob es im Handel erhältlich ist oder unter Aufsicht und mit Genehmigung Ihres Tierarztes selbst zubereitet wurde. Jede Diät sollte dem Alter des Hundes (Welpe, Erwachsener oder Senior) angemessen sein. Der Anatolier neigt nicht dazu, zu viel zu fressen. Leckerlis können eine wichtige Hilfe beim Training sein, aber zu viele Leckerlis können zu Fettleibigkeit führen. Informieren Sie sich darüber, welche menschlichen Nahrungsmittel für Hunde unbedenklich sind und welche nicht. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn Sie Bedenken bezüglich des Gewichts oder der Ernährung Ihres Hundes haben. Sauberes, frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

6. Haltung/Erziehung

Da er nur mäßig Bewegung braucht, ist ein Anatolier mit einem Auslauf im Garten zufrieden - achten Sie darauf, dass er einen hohen, stabilen Zaun und ein verschlossenes Tor hat - und einem langen Spaziergang ein- oder zweimal am Tag. Denken Sie jedoch auch daran, dass ein Anatolier an der Leine geführt werden muss, wenn er das Haus verlässt. Wie ein Züchter sagt: "Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Hunde auch ohne Leine zuverlässig sind. Falsche Sicherheit Ihrerseits kann zu einer Katastrophe werden."
Da die Rasse dazu neigt, anderen gegenüber misstrauisch und instinktiv beschützend zu sein, muss ein anatolischer Welpe sozialisiert werden. Gehorsamkeitstraining ist bei dieser Rasse ein Muss. Der Anatolier wurde gezüchtet, um unabhängig zu arbeiten, eigenständig Entscheidungen zu treffen und seine Herde vor Außenstehenden zu schützen, und es kann eine Herausforderung sein, die Rasse darauf zu trainieren, auf Befehle zu reagieren. Unter keinen Umständen sollte ein Anatolier ein Schutz- oder Wachhundtraining erhalten.
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anatolischer_Hirtenhund#/media/Datei:Varish,_Berger_d'anatolie,_Kangal.jpeg